Research Motorization Project

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Giacomo Balla. Expansión dinámican velocidade

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https://www2.hu-berlin.de/fpm/popscrip/themen/pst07/pst07_keppler.htm#1.4

1.4. Mythos Maschine

Marinetti wanted to introduce the mixture of human and machines. His dream was a machine.-human without emotions willing to brutally fight in war. emotions, love and the role of mothers should be abandoned and machines should be able to produce new machines without mothers.

The dream was a world full of motorized powerful machines which bring freedom of fast movement. The machine is the positive symbol for fast work and fast movement.

Before the first world war the Italian Futurism idealized machines and their usage. Also in the society there was a general need for "refreshed" air. World War 1 was positively welcomed by many people in the society and seen as the solution to poverty and modernization.

Wenn Marinetti über den Umsturz alles Bestehenden, über eine umfassenden Technifizierung aller Lebensbereiche zu Funktionsräumen schreibt, dann war sein Ziel das Reich der Maschine. Er träumte von der Mutation der Körper zu Maschinen, vom Verschmelzen des Menschen mit der Maschine. Alles Trennende zwischen dem Menschen und ihr sollte aufgehoben werden, die Maschinenwelt sollte nicht die traditionelle, «alte» Welt erweitern, sondern ersetzten. [32]

In Marinettis Roman «Mafarka, le futurist» zeugt der männliche Protagonist allein durch die Kraft seines Geistes seinen Nachfolger Mafarka, ein Mischwesen, halb Mensch, halb Maschine, und zerstört sich dadurch selbst. Dieser Maschinenmensch, von dem Marinetti träumt, kann den Tod überwinden, ist maschinell multiplizierbar, ein stählerner Krieger, willenlos und ersetzbar. Er ist grausam, kämpferisch und befreit vom Laster der Emotionen, von Liebe, Moral oder Güte und hat die Charakteristik einer Maschine. [33]   Der Roman selbst ist «ein Loblied der Grausamkeit [...] in einer Ästhetik des Häßlichen, die jedoch nicht subversiv oder anti-bürgerlich ist, sondern lediglich allgemein menschenverachtend und faschistoid.» [34]
Marinetti war die Frau und ihre Rolle als Mutter lästig, erotisches Begehren sollte nur noch der Maschine gelten und bald schon, so Marinetti, könne der Mann unabhängig von ihr seine eigenen maschinell funktionierenden Nachfolger zeugen. [35]
Er bestand auf der wahrhaftigen Möglichkeit, diese Wesen allein aus der Kraft des Geistes zu formen und erhob sie in den Status eines Gottes. [36]   Richard Rubinig urteilt dazu:

«Mit der Vergottung des mechanischen Menschen der Zukunft und seiner Gefühlsentleerung ist der Bruch mit jeglicher Tradition als einem der stärksten Gefühlsfaktoren in der Natur des Menschen vollzogen.» [37]

Die Welt der Maschine wurde zum Mythos, ihre «Religion» bedeutete die Entfremdung vom Menschen. Diese mythenbehaftete Maschinenwelt, die den neuen Menschen hervorbringen sollte, erschuf jedoch nach Enrico Fubini

«nicht der neue Mensch des industriellen Zeitalters, sondern der italienische Bauer oder Mann aus dem Volk, der mit naivem Erstaunen und großer Verwunderung eine Welt betrachtet, [...] wo er nur den unwesentlichen Aspekt erfaßt: den glänzenden Stahl, das Dröhnen der Motoren, das Flugzeug, das zum ersten Mal den Himmel durchfurcht.» [38]

Maschine war für die italienischen Futuristen alles, was in irgendeiner Weise mit modernen technischen Mitteln funktionierte, die Straßenbahn ebenso wie Züge, Automobile und Industrieanlagen und allein aus diesem Grund bewunderungswürdig:

«Wir werden die großen Menschenmengen besingen.. besingen werden wir die nächtliche, vibrierende Glut der Arsenale und Werften, die von grellen elektrischen Monden erleuchtet werden; die gefräßigen Bahnhöfe, die rauchende Schlangen verzehren; die Fabriken...die Brücken, die wie gigantische Athleten die Flüsse überspannen... die breitbrüstigen Lokomotiven.. und den gleitenden Flug der Flugzeuge.» [39]

Ihre Maschine ist niemals Moloch der Arbeit, das die Menschen in unwürdige Arbeits- und Lebensverhältnisse zwingt, wie es noch Karl Marx sah. [40]   Sie ist allein ein positives Symbol für Freiheit, für die schnelle Fortbewegung der Automobile und Züge.

 

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